Eine starke
Kombination für die Wundversorgung!

Betaisodona Lösund und Salbe

Faq zu Povidon-Iod

FAQ zu Povidon-Iod

BETAISODONA ® enthält den bewährten Wirkstoff Povidon-Iod. BETAISODONA ® wirkt unter anderem gegen Bakterien, Pilze & Viren und bekämpft somit viele Keime, die Ihnen im Alltag begegnen*. Dadurch, dass Iod an den Trägerstoff Povidon gebunden ist, ist der Wirkstoff besser verträglich und sorgt zudem für eine langanhaltende Wirkung, da Iod verzögert abgegeben wird und so eine gleichbleibende Konzentration im Wundbett über einen längeren Zeitraum gewährleistet wird.

Die BETAISODONA ® Salbe und Lösung wirken antiseptisch, da sie den Wirkstoff Povidon-Iod (kurz PVP-Iod) enthalten. Im Wundbett kann das Antiseptikum Iod direkt seine keimtötenden Eigenschaften entfalten. Nach dem Auftragen der BETAISODONA ® Salbe oder Lösung auf eine Wunde, löst sich nach und nach freies Iod aus dem PVP-Iod-Komplex. Das freie Iod reagiert dann mit Krankheitserregern in der Wunde. Dies geschieht durch das Prinzip der Oxidation: Durch das freie Iod werden Krankheitserreger an verschiedenen Stellen oxidiert, wodurch sie inaktiviert werden.

Der Wirkstoff PVP-Iod gibt der BETAISODONA ® Salbe und Lösung die rötlichbraune Färbung. Damit dient die Farbe als Wirksamkeitsindikator. Ist die Farbe der Produkte verblasst, ist der Wirkstoff aufgebraucht und die antiseptische Wirkung nicht mehr vorhanden. Es können sich weiterhin Keime in der Wunde befinden. Die Salbe oder Lösung sollte dementsprechend neu aufgetragen und so lange verwendet werden, bis es nicht mehr zum Verblassen der rotbraunen Färbung kommt.

Im Versuch wird dargestellt, wie sich BETAISODONA ® Salbe und Lösung entfärben würden, wenn sie ihre antiseptische Wirkung entfalten. Hierfür wird eine Vitamin C-Lösung verwendet. Denn Iod kann nicht nur Krankheitserreger oxidieren, sondern auch andere Stoffe, da Iod ein Oxidationsmittel ist. Vitamin C ist ein Stoff, der sich aufgrund seiner chemischen Eigenschaften sehr gut oxidieren lässt. Dadurch kann die Entfärbung von Iod im „Schnelldurchlauf“ gezeigt werden.

Die Demonstration zeigt die Entfärbung der BETAISODONA ® Salbe und Lösung: Indem die BETAISODONA ® Salbe und Lösung ihre antiseptische Wirkung entfaltet, verliert sie die rötlichbraune Färbung.

BETAISODONA ® verursacht kein unangenehmes Brennen. Der Grund: Iod ist nicht für dieses brennende Gefühl verantwortlich. In früheren Zeiten wurde zum Lösen des antiseptisch wirkenden Iods Alkohol verwendet, welcher in den entsprechenden alkoholischen Tinkturen für das Brennen in der Wunde verantwortlich ist. In der Formulierung von BETAISODONA ® Salbe und Lösung ist kein Alkohol vorhanden, der in der Wunde brennt und die umliegende Haut reizt. Auf Grund der Bindung des Wirkstoffes Iod an Povidon wird der Komplex ohne Alkohol wasserlöslich.

Das in BETAISODONA ® enthaltene Povidon-Iod sorgt für die rotbräunliche Farbe, ist generell aber wasserlöslich und leicht abwaschbar. Mit warmem Wasser und Seife können Flecken aus Textilien und anderen Materialien, in hartnäckigen Fällen mit Ammoniak (Salmiakgeist) oder Natriumthiosulfat-Lösung (Fixiersalz) entfernt werden.

1.

Zuerst Wunde
desinfizieren

Betaisodona Salbe & Lösung

BETAISODONA®
Salbe oder Lösung

  • Optimal für die Erstversorgung und Desinfektion von Wunden
  • Bekämpft 99,9% der relevanten Keime*
  • Sofortiger Wirkeintritt und
    langanhaltende Wirkung
  • Brennt nicht – auch gut für
    empfindliche Kinderhaut geeignet
2.

Dann Wundheilung
unterstützen

Betaisodona Advanced

BETAISODONA® ADVANCED
Wund- und Heilgel

  • Beschleunigt die Wundheilung
  • Verbessert Flexibilität, Elastizität
    & Erscheinungsbild der Haut
  • Sorgt für ein feuchtes
    Wundheilungsmilieu
  • Hält die Wunde sauber

FAQ zur Wundversorgung

FAQ zur Wundversorgung
1.
Reinigen

Reinigen

Falls die Wunde verschmutzt ist, soll sie mit klarem, fließendem Wasser gespült werden.
Fremdkörper (wie kleine Steinchen oder Fussel) in der Wunde, sollen vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden.

2.
Desinfizieren

Desinfizieren

Um eine Infektion zu vermeiden, soll die Wunde mit einem Antiseptikum wie BETAISODONA® Salbe oder BETAISODONA® Lösung behandelt werden. Die Wunde sollte im Auge behalten werden. Treten Schwellungen oder Rötungen auf, soll ein Arzt hinzugezogen werden.

3.
Schützen

Schützen

Die Wunde soll mit Paraffingaze und einer geeigneten Wundauflage (z.B. Pflaster)** abgedeckt werden. Eine Wundauflage kann dabei auch Flecken auf der Kleidung verhindern.

4.
Heilung unterstützen

Heilung unterstützen

Ist die Wunde desinfiziert und damit keimfrei, dies ist z.B. bei den meisten alltäglichen Wunden nach 1-2 Tagen der Fall (wenn die BETAISODONA ® Salbe oder BETAISODONA® Lösung sich nicht mehr entfärbt), wird anschließend BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel ein – oder mehrmals am Tag etwa 2 mm dick auf die betroffene Stelle aufgetragen. Es handelt sich dabei um ein spezielles Produkt zur Wundheilung, das die Regeneration der Haut fördert und den Heilungsprozess verbessert und beschleunigt.

5.
Schützen

Schützen

Die Wunde ist nun sauber und versorgt. Damit es auch so bleibt, soll die Wunde mit Paraffingaze oder einer geeigneten Wundauflage (z.B. Pflaster)**abgedeckt werden. Eine Wundauflage kann dabei auch Flecken auf der Kleidung verhindern.

Es können Keime in die Wunde gelangen, die die Heilung verzögern können. Um eine solche Wundinfektion zu vermeiden, sollten alle Arten von Wunden rasch und zuverlässig mit einem geeigneten Antiseptikum wie z.B. BETAISODONA ® Salbe oder BETAISODONA® Lösung versorgt werden.

Beide Produkte sind für die Erstversorgung von kleinen, oberflächlichen Wunden und leichten Verbrennungen geeignet. Nach ärztlicher Rücksprache können auch chronische Wunden mit BETAISODONA® behandelt werden.

Die Salbe eignet sich ideal für den Einsatz unterwegs und für Stellen, an denen ein präzises Auftragen erforderlich ist z.B. unter Verbänden.

Die Lösung eignet sich für schwer zugängliche Stellen, z.B. bei einer Nagelbettentzündung. Nach ärztlicher Rücksprache ist BETAISODONA® Lösung auch verdünnt für Spülungen, Waschungen und Bäder einsetzbar.

Hierzu lohnt sich zunächst ein Blick auf die physiologischen Abläufe bei der Wundheilung. Diese läuft in unterschiedlichen Phasen ab, die sich zeitweise überschneiden.

Die erste Phase ist die Entzündungsphase, auch Reinigungsphase genannt, die direkt nach Entstehen der Wunde einsetzt und 1-4 Tage dauert. Durchschnittlich nach 1-2 Tagen geht die Entzündungsphase schrittweise in die Proliferationsphase, also die eigentliche Wundheilung mit Bildung neuer Zellen und dem Ziel des Wundverschlusses über.

Die Entzündungsphase dient primär der Wundreinigung, diese kann optimal durch die Anwendung der antiseptisch wirkenden BETAISODONA® Salbe oder Lösung unterstützt werden. Bei kleineren und wenig verschmutzten Wunden empfiehlt sich damit eine Anwendung von etwa einem Tag, bei großflächigen oder stärker verschmutzten Wunden beträgt die Anwendungszeit etwa zwei Tage (wenn keine Entfärbung der BETAISODONA® Salbe oder BETAISODONA® Lösung mehr stattfindet). In dieser Zeit kann die BETAISODONA® Salbe oder Lösung ein- bis mehrmals täglich aufgetragen werden.

Im Übergang in die Proliferationsphase wird die Wundheilung, also die Bildung neuer Zellen, durch die Anwendung von BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel unterstützt und verbessert. Die Anwendung erfolgt demnach im Anschluss an die antiseptische Behandlung nach 1-2 Tagen und kann so lange fortgeführt werden, bis die Wunde komplett abgeheilt ist.

Proliferationsphase

Bei BETAISODONA® Salbe handelt es sich um ein keimtötendes Mittel (Antiseptikum) zur Wunddesinfektion. Der enthaltene, bewährte Wirkstoff Povidon-Iod bekämpft 99,9% der relevanten Keime* mit sofortigem Wirkeintritt.

Bei BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel handelt es sich um ein spezielles Produkt zur Wundheilung, das die Regeneration der Haut fördert und so den Heilungsprozess verbessert und beschleunigt.

Der Wunden-Profi BETAISODONA® bietet eine starke Kombination für die optimale Wundversorgung: Zuerst mit BETAISODONA® Salbe oder Lösung desinfizieren und dann mit BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel die Wundheilung unterstützen.

BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel soll ein- oder mehrmals täglich bzw. bei jedem Wechsel der Wundauflage gleichmäßig etwa 2 mm dick auf die geschädigte Stelle auftragen werden. Bei einer großflächigen Anwendung von BETAISODONA ® ADVANCED Wund- und Heilgel über einen Zeitraum von mehr als 2 Wochen sollte Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden.

Nein, denn BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel ist für die Unterstützung der Wundheilung entwickelt worden. Eine Wunde sollte deshalb zunächst mit BETAISODONA® Salbe oder Lösung antiseptisch behandelt werden, um vorhandene Keime zu beseitigen oder einer Infektion vorzubeugen. Danach wird BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel für eine bessere und schnellere Wundheilung aufgetragen.

FAQ Versorgung häufiger Alltagswunden

BETAISODONA® Salbe und Lösung sowie BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel sind für die verschiedenen Wundtypen geeignet und können schon ab dem Alter von 1 Jahr angewandt werden.

Bei allen Wundarten ist es ratsam nach der Wunddesinfektion mit z.B. BETAISODONA ® Salbe oder Lösung, den Heilungsprozess mit speziellen Gelen – wie zum Beispiel BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel – zu unterstützen. Das Produkt hält die Wunde sauber und sorgt für eine feuchte Wundumgebung, in der die Wunde schneller und besser heilen kann. Zudem verbessert es sowohl Flexibilität als auch Elastizität und Erscheinungsbild der Haut.

Meist heilen Alltagswunden folgenlos ab – und ernsthaften Folgen, wie eine Entzündung der verletzten Stelle, können mit der richtigen Behandlung vorgebeugt werden. Auch wenn es sich nur um kleine, oberflächliche Alltagswunden handelt, sollte zusätzlich bedacht werden, dass eine Infektion mit dem Tetanus-Bakterium möglich sein kann. Deshalb sollte in regelmäßigen Abständen geprüft werden, ob der Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) noch aktuell ist oder eventuell aufgefrischt werden muss. Neben dem Impfschutz ist bei kleinen Wunden des Alltags vor allem eine auf die Art der Verletzung abgestimmte Erstversorgung wichtig.

Schürfwunden entstehen meist durch Reibungen. Es handelt sich dabei um oberflächliche Wunden, bei denen oft feine Blutgefäße betroffen sind. Da die Infektionsgefahr bei Schürfwunden durch die häufige Verunreinigung relativ hoch ist, ist es umso wichtiger die Wunde zunächst zu reinigen, Schmutzpartikel mit einer Pinzette zu entfernen und anschließend zu desinfizieren.

Schnittwunden werden durch scharfkantige Gegenstände verursacht (Messer, Rasierklingen). Dabei können die Wunden oberflächlich sein oder tief ins Gewebe reichen. Aufgrund der häufig starken Blutungen ist die Selbstreinigung bei Schnittwunden hoch und die Infektionsgefahr etwas geringer. Nach einem kleinen Schnitt kann man die Wunde kurz bluten lassen. Auf diese Weise können Schmutz und einige Keime herausgespült werden. Anschließend wird die Blutung gestillt, indem mit einer sterilen Kompresse einige Minuten auf die Wunde drückt wird. Lässt die Blutung nach, ist es ratsam die Stelle zu desinfizieren, um Infektionen durch noch vorhandene Keime zu vermeiden.

Risswunden entstehen häufig durch spitze Gegenständen. Durch Überdehnung und das Einreißen der Haut besitzen diese Art von Wunden unregelmäßige, auseinanderklaffende Wundränder. Dabei sind die Wunden häufig oberflächlich. Je nach Tiefe der Wunde kann es jedoch zu starken Blutungen kommen.
Da Risswunden nicht selten durch verunreinigte Gegenstände oder bei der Gartenarbeit entstehen, ist die Infektionsgefahr hoch. Umso wichtiger ist es, die Wunde zunächst zu reinigen und anschließend zu desinfizieren.

Biss- und Kratzwunden entstehen in der Regel durch Tiere. Dabei ähneln Kratzwunden dem Erscheinungsbild von Risswunden. Eine Bisswunde entsteht durch die mechanische Einwirkung der Zähne und kann in der Tiefe variieren.
Die Infektionsgefahr ist bei beiden Wunden vergleichsweise hoch, da es aufgrund von Keimen im Speichel und auf den Krallen der Tiere z.B. zu einer bakteriellen Infektion kommen kann. Es wird dringend empfohlen, die Wunde zu reinigen und anschließend ausreichend zu desinfizieren. Neben der Wundversorgung ist es bei Bisswunden wichtig den Tetanus-Impfschutz sowie ggf. den Tollwut-Impfschutz zu überprüfen und sich in ärztliche Behandlung zu geben.

Platzwunden entstehen durch stumpfe Traumata. Die Haut platzt an der betroffenen Stelle auf. Dabei sind häufig Stellen betroffen, bei denen die Haut ohne pufferndes Fettgewebe direkt am Knochen aufliegt wie am Kopf und Schienbein.
In der Regel ist die Infektionsgefahr bei Platzwunden aufgrund der stärkeren Blutung und damit verbundenen Selbstreinigung der Wunde geringer. Bei großen Platzwunden sollte ärztlicher Rat hinzugezogen werden, da diese und ggf. genäht oder geklammert werden müssen.

Bei einer leichten Verbrennung oder einer Verbrennung 1. Grades, ist die obere Hautschicht betroffen. Die verbrannte Stelle wird in der Regel rot, schwillt an und tut vor allem weh. Bei leichten Verbrennungen ist es wichtig, die Wunde so schnell wie möglich zu kühlen, am besten mit kaltem, klarem Wasser. Nach der kühlenden Behandlung sollte die Wunde desinfiziert und steril abdeckt werden. Bei größeren Verbrennungen ist immer ein Arzt hinzuzuziehen.

Haben Sie Fragen?

Nicht gefunden, was Sie suchen? Allgemeine – und auch ganz spezielle Fragen – beantworten wir Ihnen gerne direkt.

BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel ist ein Medizinprodukt der Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main. 

Betaisodona® Salbe 100 mg/g und Betaisodona® Lösung 100 mg/ml Lösung zur Anwendung auf der Haut Wirkstoff: Povidon-Iod.

Salbe Zusammensetzung: 1 g Betaisodona® Salbe enthält 100 mg Povidon-Iod mit einem Gehalt von 10 % verfügbarem Iod, mittleres Molekulargewicht von Povidon beträgt etwa 40.000. Sonstige Bestandteile: Macrogole 400, 1000, 1500 und 4000, Natriumhydrogencarbonat, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z. B. Dekubitus, Ulcus cruris, oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Dermatosen.

Lösung Zusammensetzung: 1 ml Betaisodona® Lösung enthält 100 mg Povidon-Iod mit einem Gehalt von 11 % verfügbarem Iod, mittleres Molekulargewicht von Povidon beträgt etwa 40.000. Sonstige Bestandteile: Glycerol, Nonoxinol 9, Dinatriumhydrogenphosphat, wasserfreie Citronensäure (Ph.Eur.), Natriumhydroxid, Kaliumiodat, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur einmaligen Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z. B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Wundbehandlung z. B. Dekubitus, Ulcus cruris, Verbrennungen, infizierte und superinfizierte Dermatosen. Zur chirurgischen Händedesinfektion.

Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern unter einem Jahr, Hyperthyreose oder  manifesten Schilddrüsenerkrankungen; Dermatitis herpetiformis Duhring; vor, während und nach einer Radio-Iod-Anwendung; gleichzeitiger Anwendung mit quecksilberhaltigen Präparaten. Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff bzw. die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. 

Nebenwirkungen: Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen; Kontaktdermatitis (Symptome wie z. B. Rötungen, kleine Bläschen u. Juckreiz). Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen; Iod-induzierte Hyperthyreose (mit Symptomen wie Tachykardie oder Unruhe) bei prädisp. Pat. ***; Angioödeme. Nicht bekannt: Hypothyreose***; Elektrolyt-Ungleichgewicht (auch mit Störungen der Serumosmolarität)***, metabolische Azidose***; vorübergehende Hautverfärbungen; akute Nieren-Insuffizienz***, ungewöhnliche Blut-Osmolarität***. Zusätzlich Betaisodona® Lösung: Nicht bekannt: Pneumonitis nach Aspiration; chemische Verbrennung der Haut, wenn es bei der präop. Hautdesinfektion zu einer Flüssigkeitsansammlung unter dem Patienten gekommen ist.

Taw Pharma (Ireland) Limited, 104 Lower Baggot Street, Dublin 2, Ireland 10-24

*Das Wirkprinzip von Povidon-Iod, dem Wirkstoff von BETAISODONA®, begründet eine umfassende Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum humanpathogener Mikroorganismen. In vitro reduziert Povidon-Iod ausgewählte Erreger (u.a. Staphylococcus aureus, MRSA, Streptococcus pyogenes, Candida albicans, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa) innerhalb von 30 Sekunden um mehr als 99,9 %. Bakteriensporen und einige Virus-Spezies werden im Allgemeinen erst nach längerer Einwirkzeit in ausreichendem Maße inaktiviert. Povidon-Iod kann mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann. 

**Bei der Wahl der Wundauflage sind die relevanten Kontraindikationen (siehe Gebrauchsinformation) zu beachten. BETAISODONA® ADVANCED Wund- und Heilgel eignet sich nicht für silberhaltige Wundauflagen.

*** Nach nennenswerter Iod-Aufnahme bei längerfristiger Anw. auf ausgedehnten Haut-, Wund- oder Verbrennungsflächen.